UVM unterstützt berufstätige Eltern bei der Ferienbetreuung

Auch in diesem Jahr hat sich der Unternehmerverband Landkreis Miesbach e.V. (UVM) für die Entlastung berufstätiger Eltern eingesetzt und das Ferienprogramm für Kinder des Kreisjugendring Miesbach mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt.

Symbolisch überreichte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmerverband Landkreis Miesbach, Anton Stetter, der Geschäftsführerin des Kreisjugendring Miesbach, Silke Mann, und dem Vorstandsvorsitzenden des Kreisjugendring Miesbach, Mathias Huber, einen Scheck über 1.000 Euro für das Ferienprogramm des KJR


„Für berufstätige Eltern sind gerade ganztägige Betreuungsangebote in den Ferien eine große Unterstützung – kürzere Angebote sind oft nicht mit dem Beruf vereinbar. Deshalb haben wir uns auch sehr gefreut, dass der KJR Miesbach sich der Aufgabe in diesem Jahr verstärkt widmet“, erklärt Anton Stetter, Vorstandsvorsitzender des Unternehmerverbands Landkreis Miesbach.


Auf Grund der pandemie-bedingten Planungsunsicherheiten und der unklaren Schutz und Hygieneanforderungen verzichteten viele Vereine und Organisationen in diesem Jahr auf ihr Ferienprogramm, sodass das Angebot im Landkreis deutlich geringer ausfiel. Um den Mangel auszugleichen, intensivierte der Kreisjugendring seine Bemühungen und versuchte mit seinem „feriendahoam“-Angebot trotz Pandemie Betreuungsmöglichkeiten in Neuhaus, Holzkirchen und Miesbach zu schaffen.


Kurzerhand entstand die Online-Plattform www.feriendahoam.de, auf der das Angebot des KJR einsehbar und buchbar war. Auch Einzelangebote aus dem Tegernseer Tal, dem Schlierarchtal, Leitzachtal und Holzkirchen wurden über die Website dargestellt. Das Programm umfasste musische, kreative, künstlerische, technische, sportliche und naturverbundene Angebote.


Dem Unternehmerverband liegt das Thema Ferienbetreuung besonders am Herzen, da für berufstätige Eltern die Sommerferien zur Herausforderung werden können. Kaum ein*e Arbeitnehmer*in kann sich sechs Wochen am Stück für die Betreuung des Nachwuchses frei nehmen. Meist sind betriebsbedingt maximal drei Wochen Urlaub am Stück möglich, jedoch haben viele ihren Urlaub pandemie-bedingt bereits stark reduziert. Um die Eltern bei der Organisation der Betreuungslücke zu entlasten, fördert der Unternehmerverband seit Jahren regionale Initiativen, die Ferienprogramme ausrichten.


Auch als Standortfaktor für Familien schätzt der Unternehmerverband die Ferienbetreuung als bedeutend ein. Viele Eltern würden laut einer Umfrage der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH ihren neuen Wohn- und Arbeitsort gezielt danach aussuchen, wie lange Kindergärten geöffnet sind, ob es einen Ganztageszug oder eine Mittagsbetreuung an der Grundschule gibt und wie die Ferienbetreuung organisiert werden kann.


„In Zeiten des Fachkräftemangels ist es von enormer Wichtigkeit, dass wir als Unternehmerverband Projekte unterstützen, zusätzlich zu den Angeboten, die einzelnen Unternehmer ohnehin privat oder betrieblich fördern“, betont Anton Stetter.

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